Kategorie: Chakren

Wie korrespondieren Geisttiere und Chakren miteinander?

Mit der Chakrenlehre kam ich 1977  bei meinem ersten Yogakurs in Kontakt. Als ich mich 1995 dem Thema Geisttiere zuwandte, war ich mit den Chakraenergien innerhalb des Yoga und der Meditationspraxis ausführlich, theoretisch und praktisch vertraut geworden. Es war für mich selbstverständlich in den Betrachtungen zu den einzelnen Geisttieren auch ihre Beziehung zu den Energiezentren, den Chakras wahrzunehmen. Weiterlesen

Zur Chakrensymbolik

Der Sanskrit Gelehrte Sir John Woodroffe, referierte unter dem Pseudonym Arthur Avalon in seinem Buch „The Serpent Power“  (Arthur Avalon, The Serpent Power, 1918/ in deutscher Übersetzung veröffentlicht mit dem Titel „Die Schlangenkraft“, Otto Wilhelm Barth Verlag, erstmals 1961, hier 7.Auflage 2003, Zitat: S.17, S.222), sehr ausführlich über die indischen Chakren. Die Lotuszentren sind aneinander wie auf einem Band aufgereiht. Die Chakren symbolisieren den Energiestrom entlang der Wirbelsäule. Auf jedem der Blütenblätter ist ein Sanskrit-Schriftzeichen, in ihrem inneren Kreis werden verschiedene Geometrien dargestellt, wie Quadrat, Dreieck und Sechsstern und Tiere und Götter sind auch darauf abgebildet.

In Vers 23 der Übersetzung aus dem Sanskrit wird über einen Aspekt des Anãhata-Chakra (Herz-Chakra) gedichtet: „Meditiere in seinem Innern über das liebliche und vortreffliche Pavana Bija, es ist grau wie eine Rauchwolke, es hat vier arme und reitet auf einer schwarzen Antilope. Und meditiere weiter in seinem Innern über die ‚Wohnstätte der göttlichen Barmherzigkeit‘, über den hell wie die Sonne leuchtenden makellosen Gebieter, der mit beiden Händen den gnadenschenkenden Gestus macht und die Furcht aus den drei Welten vertreibt.“

Die Chakrensymbole sind meisterhafte Symbole, die in ihrer Vollständigkeit ein Ausdruck des Veda=Wissen sind, der Schriften aus denen sich die Hinduistischen Religionen stifteten. Avalon schreibt dazu: „Im indischen System korrespondiert die Gesamtzahl der Blütenblätter mit der Buchstabenzahl im Sanskrit-Alphabet {50/51} und die Blumenblätteranzahl irgendeines Lotos ergibt sich aus der Anordnung der subtilen ‚Nerven‘, bestimmt sich aus dem Arrangement der ihn rings umgebenden Nadis.“

Die ersten fünf Chakren differenzieren den Energiestrom, der entlang der Wirbelsäule von unten nach oben läuft. Ihre aus dem Sanskrit übertragenen Name sind: Mūlãdhãra-Chakra (Wurzel-Chakra), Svãdisthãna-Chakra (Nabel-Chakra), Manipūraka-Chakra (Sonnengeflecht-Chakra), Anãhata-Chakra (Herz-Chakra), Viśuddha-Chakra (Hals-Chakra). Das sechste Ãjñã-Chakra (Stirn-Chakra) liegt in der Mitte der beiden Stirnhöhlen, dem Sinus frontalis. Das siebente Sahasrãra-Chakra (Kronen-Chakra) ist oberhalb der Fontanelle lokalisiert und gilt bereits als Ausdruck für die Vereinigung mit dem höchsten göttlichen Prinzip.
Die Chakren unterscheiden die verschiedenen Qualitäten, deren innewohnenden Entwicklungsstufen auch Qualitäten der Reinigung beschreiben, die für den Prozess von Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung und letztendlicher Einheit mit der göttlichen Energie als entscheidend gilt.

Tabellarische Chakren Übersicht