Geisttier Flamingo

Krafttier Flamingo
Jamesflamingo. Phoenicoparrus jamesi

In den Hochlagen der Anden schenken die Flamingokolonien der vegetationsarmen Landschaft an den Salzwasserseen ein leuchtendes Farbenspiel. Der Jamesflamingo ist die kleinere Art der südamerikanischen Flamingos. Er lebt ausschließlich in den Anden, erst ab einer Höhe von 2000m.

Der Schnabel des Jamesflamingo ist leuchtend gelb und wie bei allen Flamingarten mit dem kontrastreichen schwarzen Ende besetzt. Die Schnabelart an sich, wodurch die Flamingos die planktonischen Algen und kleine Krebse durch Filtration fangen, ist einzigartig in der Vogelwelt.  Die Federn der Flamingos färben sich erst rot durch die Aufnahme dieser speziellen Nahrung und die farbliche Intensität und Art der Färbung ist für jede der Flamingoarten unterschiedlich und bleibt immer nur temporär bestehen. Der Jamesflamingo ist eher insgesamt weiß, etwas rosa am Kopf, dazu trägt er ein rotes Dreieck untern den Flügeln und seine Schmuckfedern sind meist von kräftigem rot durchzogen.

Der Mensch findet in der geistigen-Flamingo-Beziehung die Elemente Luft und Wasser. Die Flamingos Südamerikas sind dem Element Luft deutlich mehr verbunden als die in Afrika lebenden Flamingoarten. Der Jamesflamingo bringt als Geisttier eine besondere Gestaltungskraft zum Ausdruck, die bevorzugt den mentalen Wirkungskreis der Geisttier-Flamingo-Person durchdringt. Dafür bleibt zu vermuten, dass er weniger Impulse im Ausdruckstanz aussendet als z.B. der afrikanische Rosaflamingo. Beim Jamesflamingo ist rein biologisch auch ein etwas reduziertes Spektrum an gestenreichen Bewegungen beobachtet worden. Dennoch sind alle Flamingoarten zu ungewöhnlichen Bewegungen fähig, sowohl während der Balz, als auch im Wasser, um die kleinen Lebewesen aufzuscheuchen. Flamingos drehen sich gerne im Kreis. All ihre Bewegungen sind gekonnt und anmutig. Sie sind reich an Gesten, in einer Art festgelegter Bewegungsabläufe, die verschiedenen Zwecken ihrer Verständigung dienen. Sie haben diesen choreographischen Impuls, der sich telepathisch über die ganze Kolonie ausbreitet. Von einem Moment auf den anderen können die Vögel ihre Position wechseln, die durch die Farbkontraste ihres Federkleides zu einheitlichen und imposanten Farbwechseln innerhalb des Schwarms führen können.

Menschen mit Flamingo-Qualität können auf dem Gemeinschaftsinstinkt des Schwarmvogels aufbauen. Sie zeigen sich begnadet darin ihr eigenes Gefühlsleben als etwas vollendet Schönes zu erfahren. Dabei jonglieren sie mit ihrer eigenen Sensibilität, sind anpassungsfähig, gleichen Temperaturlagen aus und verstehen sich auf die telepathische Übertragung von Gefühlen der Begeisterung auf ihre nächste Umgebung, hinein in die Gemeinschaft in der sie leben. Dem Gefühlsleben anderer Menschen gegenüber begegnen sie teilnahmsvoll, doch bleiben sie gleichzeitig auch unberührt. Sie haben die Fähigkeit Gefühlswelten im Außen so abzuweisen, wie sich das Federkleid der Wasservögel wasserabweisend verhält.

Fische sind die natürlichen Nahrungskonkurrenten der Flamingos und die fischlosen Salzseen in den Anden sind von großer Bedeutung für die Populationen des Jamesflamingos. Die Flamingos verstehen sich darauf ein salzreiches Habitat zu besiedeln, wo Pflanzen und andere Tiere sich zurückziehen müssen. Salz ist für den Menschen seit jeher von großer Bedeutung gewesen, es ist weit mehr als ein Gewürz und Konservationsmittel. Mit dem Salzhandel wurden die ersten Handelsbeziehungen internationaler Tragweite begründet. Die Salzgewinnung bedroht derzeit zusammen mit der Fischbesiedlung in den sonst fischlosen oder fischarmen salzhaltigen Gewässern die Lebensräume vieler Flamingos. Ein Flamingo Kolonie kann zehntausend Individuen und mehr umfassen. Die größte Kolonie afrikanischer Flamingos wurde mit einer Größe von nahezu einer Million Vögel geschätzt. Die Tiere sind sowohl tag- als auch nachtaktiv. Sie brauchen ein friedliches und ruhiges Leben um zu brüten. Ist das gegeben, so geht eine ganze Kolonie zusammen in die Balz. Andernfalls setzen sie mit der Balz aus und die Vögel zeugen über das Jahr keinen Nachwuchs. Die Balz der Flamingos ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Zuerst tanzen sie als ganze Gruppe, die sich dann immer mehr in kleinere Gruppen aufteilt. Flamingos verhalten sich während der Brutzeit monogam und bleiben wohl auch oft darüber hinaus zusammen. Flamingos brüten als Gemeinschaft, eng beieinander. Ihre Nester in den Salares sind zu Kegeln angehäufter Schlamm aus dem Salzgrund des Gewässers. In den Randzonen des Gewässers, in der Spannung zwischen sinkendem und ansteigendem Wasserspiegel brüten sie ihre Eier aus. Es können riesige Gruppen von Jungvögeln entstehen, die von den Eltern zusammen gehütet werden. Die einzelnen Eltern füttern ihr Kind weiter und machen es zwischen all den anderen an ihrer Lautgebung aus, so in jedem Fall sieht es die klassische Biologie. Neueste Forschungen zeigen aber schon eindeutig, wie gut Flamingos und Vögel insgesamt riechen können und demnach werden sie ihre Kinder auch am Geruch erkennen können.

In der menschlichen Partnerschaft und Familie beweist sich der Geisttier-Flamingo als sensibler Friedensstifter, der Harmonie wie einen Grundbaustein in dieselbige einbringt. Es ist die Vorraussetzung dafür, dass sich die kreative schöngeistige Kraft der Flamingo-Verwandtschaft entfalten kann. Flamingos unternehmen nicht selten ausgiebige Nahrungsflüge. Strecken über 100 km können dabei durchschnittlich gegeben sein. Sie sind ausdauerfähige Tiere und die Geisttier-Flamingo-Menschen sind von einer Ausflugsbereitschaft beseelt, in geistiger Weise davon motiviert, die Schönheit der Schöpfung zu erfahren und gemäß dem Schwarmgeist an gleichgesinnte Menschen zu verschenken.

Während die afrikanischen Flamingos Zugvögel sind, begeben sich die in den Anden lebenden Flamingos im Winter nur die niedrigeren Zonen ihrer Bergwelt. Doch es bleiben auch Koloniebestände an den hochgelegen Seen und überwintern dort. Ihre Eigenart, auf einem Bein im Wasser zu stehen haben die Flamingos wohl der Regulation ihrer Körpertemperatur zu verdanken, zum Ausgleich von Wärme und Kälte. Die afrikanischen Seen können bis zu 60° warm werden, die Seen in den Hochlagen der Anden erreichen dagegen extreme Kältetemperaturen. Flamingos zeigen in allen Lebenslagen, die die Natur ihnen beschert eine enorme Anpassungsfähigkeit. In Stress geraten die Vögel natürlicherweise durch die Raubtiere ihres Habitats, falls vorhanden, vorweg der Fuchs, der ihre Eier und die junge Brut zu stehlen sucht. Nichts desto trotz ist und stellt die Gefährdung durch den arbeitseifrigen und Ressourcen raubenden Menschen die größte Bedrohung für die Flamingos und wohlweislich weltweit für alle Tiere dar.

1 Kommentare

  1. Liebe Karin, vielen Dank für das Teilen Deines Wissenschatzes. Ich bin ganz begeistert von Deiner Seite und habe diese auch in meine Blogroll aufgenommen. Ich finde Deine Bilder wunderschön und bin schon ganz neugierig noch mehr von Dir zu lesen und natürlich die tollen Krafttiere von Dir zu sehen. Viele Eulengrüße Isabella

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