Monatlicher Geisttier-Fokus im August 2015

Indischer Riesenflughund

In diesem Monat möchte ich Sie auf den indischen Subkontinent, in seine tropischen und subtropischen Klimazonen entführen. Dort leben die indischen Riesenflughunde. (Pteropus giganteus, Brünnich 1782}.

IndDie indischen Riesenflughunde sind nächtliche Fruchtfresser, die von ihren Schlafbäumen ausfliegen und auf Futtersuche gehen, sobald die Vögel des Tages sich zurückgezogen haben. Ihr Tagessehen ist farbig, mit einer Fehlsichtigkeit im roten Farbbereich, was sie jedoch für das Sehen in der Dämmerung differenzierter ausrüstet.

Als Geisttier schenkt das Tier eine Kraft, dessen gesundheitsfördernde Entfaltung ich in der Wechselwirkung zwischen haptischer Erlebnisdichte und der unbewussten Stimulation von Körperfunktionen vermute.

Bevorzugt essen sie im August die Früchte der Jambolanapflaume, Syzygium cumini und des Niembaumes, Azadirachta indica. Die adstringierende Wirkung und andere Wirkstoffe der Bäume sind bekannt und finden besonders in der Ayurvedischen Medizin ihre Anwendung. Die Jambolanapflaume gilt als anti-diabetisch, mit Wirkstoffen, die Einfluss auf die Stoffwechsellage und den Blutzuckerspiegel nehmen.

Die indischen Riesenflughunde leben in dem sozialen Verbund einer Kolonie, die meistens über hundert Individuen zählt und bis über tausend Tiere groß sein kann. Von einer Kolonie geht tagsüber ein stetiger Geräuschpegel, wie auch einige Bewegung aus. Tiere fliegen immer wieder auf, männliche Rivalen zanken sich um Schlafreviere oder ein Flughund wechselt seinen Platz um mehr Schatten zu erlangen. Flughunde sind wichtige Lebewesen im Kreislauf der Natur. Der indische Riesenflughund sorgt für die Verbreitung der Samen seiner Nahrungsbäume. Während der Nacht zeigen sie ein Flugverhalten bis zu 50 km weit.

Wissenschaftler, die die Stoffwechselleistung von Flughunden untersucht haben, fanden heraus, dass diese außergewöhnlich hoch ist. Dadurch wird eine Vielzahl an freien Radikalen im Blut erzeugt, die das Risiko einer Schädigung des Erbgutes bedeuten. Um die schädlichen Moleküle daran zu hindern, nehmen sie an, dass das Immunsystem der Tiere bereits zu Beginn ihrer Flugfähigkeit vor Millionen von Jahren umgebildet worden sei. Tatsache ist, dass das Immunsystem der Flughunde in einer Weise funktioniert, das es für Menschen oder andere Säugetiere tödlich verlaufende Infektionen besiegt. Von dieser Immunstärke können wir Menschen nur träumen. Allerdings gibt es auch für Flughunde neue Erreger, gegen die ihr Immunsystem nicht ankommt, wie derzeit ein Parasit zeigt, der Flughunde an der australischen Küste so lähmt, dass sie vom Baum fallen und sterben.

Flughunde verständigen sich durch Laute und durch Berührungen. Besonders in der Mutter-Kind Beziehung drückt diese liebevolle und vielschichtige, haptische Kommunikation die wunderschöne Sensibilität der Tiere aus.

Als Geisttier sehe ich den Indischen Riesenflughund betont im Chakrenfeld des Solarplexus, mit einer Wirkungskraft für die Organe des oberen Bauchraumes und Verdauungstrakts. Eine gehemmte Stoffwechsellage vermag er wieder anzukurbeln. Seine Immunstärke wirkt sich mobilisierend auf die körpereigenen Abwehrkräfte der Person aus, die ihn als Geisttier in sein Energiefeld bittet. In ihrer Sensibilität des Tastsinnes erkenne ich zusätzlich eine helfende Impulskraft, die die eigenen kindlichen körperlichen Bedürfnisse näher rücken lässt.

Bei sehr hohen Temperaturen fächern sich die Indischen Riesenflughunde gegenseitig Luft zu.  Wärme und Kältegrade beginnen für die Flughunde außerhalb der Spannbreite von 18°C bis 30°C.  Sie besitzen eine besondere Fähigkeit,  ihre Ummantelung der Flughäute bei zu kalten Temperaturen für eine ergiebige Körpererwärmung aufzuheizen.

Nutzen Sie den schönen Sommermonat August, die warmen Abende und Nächte um sich eigene haptische Wohlfühlereignisse zu schenken. Es ist der laue Sommerwind auf der Haut, das Schwimmen im Wasser, die gegenseitige Berührung mit den liebsten Menschen, das Spüren von Sand unter den Füßen, der Geruch frischer Feigen und anderer Früchte, im übertragenen Sinne, was Ihnen wohl bekommt. Die Geruchssinn der Flughunde ist sehr ausgeprägt, dass er beinahe ins haptische Erleben hineinreicht. Leichte Kleidung lässt den eigenen Körper Freiheit spüren; zum Fliegen leicht, mit berührungsempfindlicher Wahrnehmung verbunden, die Süße des Lebens genießend.

Karin El Rhazi

Anmerkung zu Flughunden: klick hier

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