Schlagwort: mulãdhãra_chakra

Helfendes Krafttier Amerikanischer Bison

(Bos bison – english translation below)

Bison ist das zentrale Tier der weiten Landschaften des ursprünglichen Amerikas, von großer Schnelligkeit und Stärke. Er war das hochgeachtete Tier indianischer Ureinwohner und gab den alten Prairie Stämmen alles Notwendige zum Leben. So wurde mit dem Bison oder Büffel die Erfahrung verbunden, gut versorgt zu sein. Die Hufschläge einer galoppierenden Büffelherde, lassen die Weite schwingen wie das Fell einer geschlagenen Trommel. Der Büffel ist heilig, von der Sonne kommend, mit ihrer Hitze ausgestattet. Feurig ist sein Element, reinigt er der Dein Herz, dass Du Dich verwandt mit allem Leben erkennst. Die Aufforderung ist, verantwortlich und nachhaltig zu handeln, im Sinne von Umwelt, Mensch und Tier.

Helping Power Animal American Bison

Bison is the central animal of the vast landscapes of the original America, of great speed and strength. He was the highly respected animal of indigenous Indians and gave the ancient Prairie tribes everything they needed to live. Thus the bison or buffalo was associated with the experience of being well supplied. The hoofbeats of a galloping herd of buffalo make the distance swing like the fur of a beaten drum. The buffalo is sacred, coming from the sun, equipped with their heat. Fiery is its element, it purifies your heart, that you recognize yourself related to all life. The challenge is to act responsibly and sustainably, in the interests of the environment, people and animals.

 

Zur Chakrensymbolik

Der Sanskrit Gelehrte Sir John Woodroffe, referierte unter dem Pseudonym Arthur Avalon in seinem Buch „The Serpent Power“  (Arthur Avalon, The Serpent Power, 1918/ in deutscher Übersetzung veröffentlicht mit dem Titel „Die Schlangenkraft“, Otto Wilhelm Barth Verlag, erstmals 1961, hier 7.Auflage 2003, Zitat: S.17, S.222), sehr ausführlich über die indischen Chakren. Die Lotuszentren sind aneinander wie auf einem Band aufgereiht. Die Chakren symbolisieren den Energiestrom entlang der Wirbelsäule. Auf jedem der Blütenblätter ist ein Sanskrit-Schriftzeichen, in ihrem inneren Kreis werden verschiedene Geometrien dargestellt, wie Quadrat, Dreieck und Sechsstern und Tiere und Götter sind auch darauf abgebildet.

In Vers 23 der Übersetzung aus dem Sanskrit wird über einen Aspekt des Anãhata-Chakra (Herz-Chakra) gedichtet: „Meditiere in seinem Innern über das liebliche und vortreffliche Pavana Bija, es ist grau wie eine Rauchwolke, es hat vier arme und reitet auf einer schwarzen Antilope. Und meditiere weiter in seinem Innern über die ‚Wohnstätte der göttlichen Barmherzigkeit‘, über den hell wie die Sonne leuchtenden makellosen Gebieter, der mit beiden Händen den gnadenschenkenden Gestus macht und die Furcht aus den drei Welten vertreibt.“

Die Chakrensymbole sind meisterhafte Symbole, die in ihrer Vollständigkeit ein Ausdruck des Veda=Wissen sind, der Schriften aus denen sich die Hinduistischen Religionen stifteten. Avalon schreibt dazu: „Im indischen System korrespondiert die Gesamtzahl der Blütenblätter mit der Buchstabenzahl im Sanskrit-Alphabet {50/51} und die Blumenblätteranzahl irgendeines Lotos ergibt sich aus der Anordnung der subtilen ‚Nerven‘, bestimmt sich aus dem Arrangement der ihn rings umgebenden Nadis.“

Die ersten fünf Chakren differenzieren den Energiestrom, der entlang der Wirbelsäule von unten nach oben läuft. Ihre aus dem Sanskrit übertragenen Name sind: Mūlãdhãra-Chakra (Wurzel-Chakra), Svãdisthãna-Chakra (Nabel-Chakra), Manipūraka-Chakra (Sonnengeflecht-Chakra), Anãhata-Chakra (Herz-Chakra), Viśuddha-Chakra (Hals-Chakra). Das sechste Ãjñã-Chakra (Stirn-Chakra) liegt in der Mitte der beiden Stirnhöhlen, dem Sinus frontalis. Das siebente Sahasrãra-Chakra (Kronen-Chakra) ist oberhalb der Fontanelle lokalisiert und gilt bereits als Ausdruck für die Vereinigung mit dem höchsten göttlichen Prinzip.
Die Chakren unterscheiden die verschiedenen Qualitäten, deren innewohnenden Entwicklungsstufen auch Qualitäten der Reinigung beschreiben, die für den Prozess von Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung und letztendlicher Einheit mit der göttlichen Energie als entscheidend gilt.

Tabellarische Chakren Übersicht

 

Tabellarische Übersicht – Chakren

Numerisch

Symbolisch

Chakra

Deutsch

Inhaltliche Stichworte

Anzahl der Blütenblätter

7

Sahasrãra-Chakra

Kronen-Chakra

(Scheitel-Chakra)

Bewusstsein

Vollendung

Freiheit

Qualität Kosmos

6

Ãjñã-Chakra

Stirn-Chakra

(Drittes Auge)

Erkenntnis

Wahrnehmung

Konzentration

Qualität Geist

2

5

Viśuddha-Chakra

Hals-Chakra

(Kehlkopf-Chakra)

Verständigung

Kreativität

Ausdruck

Qualität Äther

16

4

Anãhata-Chakra

Herzchkra

Liebe

Dankbarkeit

Güte

Qualität Luft (Wind)

12

3

Manipūraka-Chakra

Sonnengeflecht-Chakra

(SolarPexus Chakra)

Macht/Ohnmacht

Emotionen

soziale Gestaltung

Qualität Feuer

10

2

Svãdisthãna-Chakra

Nabel-Chakra

(Sakral-Chakra)

Bewegungsenergie

Lebensfluss

Hingabe

Qualität Wasser

6

1

Mūlãdhãra-Chakra

Wurzel-Chakra

Überleben

Stabilität

Körperbewusstsein

Qualität Erde

4

 

Helfende Krafttiere. Meine Begegnung mit Wanderratten.

(Helpful power animals. My encounter with Norway rats – english translation below)

Ratte

Rattus norvegicus

In diesem Frühjahr saß auf meinem Gartentisch eine Maus. Ich kam nicht sofort darauf, dass es eine kindliche Ratte war, die da neugierig herumschnupperte. In mir stellte sich ein liebevolles Gefühl ein. Bald sah ich auch die Mutter im Garten laufen, gefolgt von weiteren Jungtieren. Sie  beäugten mich, witterten keine Gefahr und bewegten sich immer sicherer in meinem Garten. Meine Salate waren bereits zügig von den Nagern abgeerntet worden. Ab und zu hörte ich ihren Besuch dann auch im Haus. Wir begannen die Türen stets geschlossen zu halten, das Haus nach Spuren zu erforschen und auch kleine Spalten abzudichten. Als die Wanderratten in meinem Garten noch zahlreicher wurden und Revierkämpfe auszutragen begannen, machte ich mich auf die Suche nach der Ursache, warum die Tiere bei mir aufgetaucht waren. Ich wohne neben alten Stallungen, wo es bis vor kurzem ein halboffenes Lager gegeben hatte, das nun ausgeräumt und von Grund auf gereinigt worden war. Meine Ratten schienen also Vertriebene zu sein. Ratten sind sehr anpassungsfähig und hecken intelligente Überlebensstrategien aus. Die Tiere gelten als Kulturfolger, da sie bei uns meist von Speiseresten leben.

Die offensichtliche Aktivität von Ratten ließ, geistig gesehen, auf mein eigenes Überlebensthema schließen. In der Tat hatte ich den ganzen alten Familienkram des zweiten Weltkrieges über Monate nah an mich heran gelassen. Meine Absicht hatte sich dabei auf die Heilung des traumatisierten Urvertrauens konzentriert. Dabei waren viele Aspekte innerhalb des Themas aufgeworfen worden und reichlich „Abfallenergie“ entstanden. Für Geisttier-Ratten, mit der Fähigkeit auf solche Energien hinzuweisen, waren sie ein gefundenes Fressen. Die Geisttier-Betrachtung machte mir deutlich, dass die innere Angelgenheit ernster war, als ich es mir bislang zugestanden hatte. Ich realisierte auch, dass ich mich auf eine unbekannte subtile Art beschwert, benommen,  manchmal beinahe sogar wie schwindelig fühlen konnte.  An dieser Stelle holte ich mir die Hilfe einer Geistheilerin, um mich innerlich von den schattenhaften Energien zu reinigen. An die innere Reinigung koppelte ich die äußere Kür. Der Landwirt, dem die verlassene Stallung nebenan gehörte, sicherte mir zu dort Rattenköder zum Einsatz zu bringen. Ich begann die Rattenwege in meinem Garten zu erkunden und alle Höhleneingänge zu verschließen. Ein Regenrohr fand sich am Boden ausgehängt. Es hatte wohl vorübergehend einen direkten Zugang in die Kanalisation ermöglicht. Seither sah ich keine Ratte mehr durch den Garten streifen und auch die Schattenenergien meiner subtilen Empfindungwelt verschwanden.

 

Rattus norvegicus

This spring a mouse was sitting on my garden table. I didn’t immediately realize that it was a childish rat who sniffed around curiously. A loving feeling arose in me. Soon I also saw the mother walking in the garden, followed by other young animals. They eyed me, sensed no danger and moved more and more safely in my garden. My salads had already been quickly harvested by the rodents. From time to time I also heard her visit in the house. We started to keep the doors always closed, to explore the house for traces and also to seal small crevices. When the brown rats in my garden became even more numerous and began to fight turf wars, I set out to find the reason why the animals had come to me. I live next to old stables, where until recently there had been a semi-open camp, which had now been cleared out and cleaned from the ground up. So my rats seemed to be displaced. Rats are very adaptable and have intelligent survival strategies. The animals are regarded as cultural follower, since they live mostly from leftovers.

The obvious activity of rats suggested, mentally speaking, my own survival theme. In fact, I had let all the old family stuff of World War II get close to me for months. My intention had focused on the healing of the traumatized primordial trust. Many aspects of the topic had been raised and a great deal of „waste energy“ had been generated. For spirit animal rats, with the ability to point to such energies, they were a found food. The mind animal observation made it clear to me that the inner angling was more serious than I had allowed myself so far. I also realized that in an unknown subtle way I could complain, feel dizzy, sometimes almost dizzy. At this point I took the help of a spiritual healer to purify myself internally from the shadowy energies. I linked the outer freestyle to the inner cleansing. The farmer, who owned the abandoned stable next door, assured me to use rat bait there. I started exploring the rat trails in my garden and closing all the cave entrances. A rainwater pipe was hung from the ground. It had probably temporarily allowed direct access to the sewerage system. Since then I have not seen a rat roaming the garden and the shadow energies of my subtle world of sensation have disappeared.

 

Geisttiergeschenk Hasenkänguru

Lagorchestes hirsutus

Zottel-Hasenkänguru (rufous hare-wallaby – english translation below)

Ute war in Sachen Geisttiere/Krafttiere ganz unbedarft. Schamanismus und esoterische Inhalte gehörten nicht in ihre Welt. Sie zeigte sich jedoch auf ihre bescheidene Weise aufgeschlossen mehr zu erfahren und erlaubte mir ihr Geisttier zu entschleiern.

Ute lernte ich als eine ruhige Frau kennen, die nur auf Nachfrage von sich selbst erzählte. Beim gemeinsamen Frühstück schnitt sie die Frühlingszwiebel und Radieschen in kleine feine Stückchen. Während ich ihr dabei zusah, erkannte ich darin eine der persönlichen Vorlieben, die mit ihrem Geisttier zu tun hatten. Es war auch sonst, auf eine liebenswerte Weise gegenwärtig, die mich an ein kleines pflanzenfressendes Säugetier denken ließen, ohne es zunächst näher konkretisieren zu können.  Erst als ich mich auf Utes Geisttier während einer Meditation einstellte, konnte  ich es benennen.

Ich wurde von einem Zottel-Hasenkänguru überrascht, dessen Existenz mir bis dahin selber unbekannt gewesen war. Hasenkängurus leben in Australien, sind echte Kängurus und Beuteltiere, etwas so groß wie ein hiesiger Feldhase. Es gibt mehrere Unterarten, zu denen auch das Zottel-Hasenkänguru gehört. Seine Landschaft sind die Spiniflexgraslandschaften Australiens. Aufgrund moderner großflächiger Brandrodung und der zunehmenden Ausbreitung von Füchsen, die mit der Kolonisierung eingeführt wurden, sind alle Hasenkänguruhs in ihrem Überleben sehr gefährdet. Viele Unterarten gelten schon als ganz ausgestorben. Die Aborigines wussten, das Land und Tiere eine Lebensgemeinschaft bilden und speziell die Lebenserhaltung der Hasenkängurus von einer Jagd abhängig war, die nur kleinflächige Brände zu Jagdzwecken anriet, um den Hasenkängurus das schnelle Unterkommen in den umliegenden Grasflächen zu erhalten.  Hasenkängurus sind nachtaktive Einzelgänger, worin sich Ute auch wiederfand, da sie zu den Menschen gehört, die nachts besonders aktiv werden können.  In Gefahrensituationen gräbt das Zottel-Hasenkänguru sich eine Mulde, duckt sich hinein, verschmilzt mit der Landschaft, um so unsichtbar wie möglich zu sein.  Stöbert der Feind es doch auf, lässt er ihn ganz nah heran, um dann zu seiner Rettung einen  weiten Sprung aus der Situation zu machen. Auch Ute machte sich in Konfliktsituationen zuerst unsichtbar, wenn das nichts half, sprang sie im wahrsten Sinne des Wortes auf und davon. Einmal trug Ute offene Schuhe, dabei fiel mein Blick auf ihren großen Zeh, der sehr lang und dabei ganz gerade war. Ich erkenne immer wieder bei Menschen physische Details, die ich mit den Geisttieren in Verbindung bringen kann. In diesem Fall sah ich den langen Fuß des Hasenkängurus in Utes Zeh abgebildet. Das Zottel-Hasenkänguru besitzt einen bescheidenen liebenswerten Humor, der sich bei Ute in kleinen Dingen und Gesten ausdrückte, die mir unsere Begegnung  zu einem Herzenserlebnis machten.

 

Rufous hare-wallaby

Ute was quite inexperienced in the matter of spirit animals / power animals. Shamanism and esoteric content did not belong in her world. But in her modest way she was open-minded to learn more and allowed me to unveil her spirit animal.

I met Ute as a quiet woman who only talked about herself when asked. During breakfast she cut the spring onions and radishes into small fine pieces. As I watched her, I realized one of the personal preferences that had to do with her spirit animal. It was also present in a lovable way, which made me think of a small herbivorous mammal without being able to concretize it at first. Only when I tuned in to Ute’s spirit animal during a meditation could I name it.

I was surprised by a rufous hare-wallaby, whose existence had been unknown to me until then. They live in Australia, are real kangaroos and marsupials, something as big as a local field hare. There are several subspecies, including the rufous hare-wallaby. Its landscape is the spiniflex grasslands of Australia. Due to modern large-scale slash-and-burn and the increasing spread of foxes, which were introduced with colonisation, all hare kangaroos are very endangered in their survival. Many subspecies are already considered completely extinct. The Aborigines knew that the land and animals formed a biocoenosis and that the survival of the hare kangaroos was particularly dependent on a hunt that only advised small-scale fires for hunting purposes in order to keep the hare kangaroos fast accommodation in the surrounding grasslands. Hare-wallabys are nocturnal loners, in which Ute also found herself, since she belongs to the people who can become particularly active at night. In dangerous situations, the rufous hare-wallaby digs a hollow, ducks down, merges with the landscape to be as invisible as possible. If the enemy does track it down, he lets it get very close and then makes a wide leap out of the situation to save it. Ute also first made herself invisible in conflict situations; if that didn’t help, she literally jumped up and away. Once Ute wore open shoes, and my eyes fell on her big toe, which was very long and straight. I always recognize physical details in people that I can associate with the spirit animals. In this case I saw the long foot of the hare-wallaby in Ute’s toe. The rufous hare-wallaby has a modest lovable humour, which was expressed by Ute in small things and gestures, which made our encounter a heart experience for me.