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Zur Chakrensymbolik

Der Sanskrit Gelehrte Sir John Woodroffe, referierte unter dem Pseudonym Arthur Avalon in seinem Buch „The Serpent Power“  (Arthur Avalon, The Serpent Power, 1918/ in deutscher Übersetzung veröffentlicht mit dem Titel „Die Schlangenkraft“, Otto Wilhelm Barth Verlag, erstmals 1961, hier 7.Auflage 2003, Zitat: S.17, S.222), sehr ausführlich über die indischen Chakren. Die Lotuszentren sind aneinander wie auf einem Band aufgereiht. Die Chakren symbolisieren den Energiestrom entlang der Wirbelsäule. Auf jedem der Blütenblätter ist ein Sanskrit-Schriftzeichen, in ihrem inneren Kreis werden verschiedene Geometrien dargestellt, wie Quadrat, Dreieck und Sechsstern und Tiere und Götter sind auch darauf abgebildet.

In Vers 23 der Übersetzung aus dem Sanskrit wird über einen Aspekt des Anãhata-Chakra (Herz-Chakra) gedichtet: „Meditiere in seinem Innern über das liebliche und vortreffliche Pavana Bija, es ist grau wie eine Rauchwolke, es hat vier arme und reitet auf einer schwarzen Antilope. Und meditiere weiter in seinem Innern über die ‚Wohnstätte der göttlichen Barmherzigkeit‘, über den hell wie die Sonne leuchtenden makellosen Gebieter, der mit beiden Händen den gnadenschenkenden Gestus macht und die Furcht aus den drei Welten vertreibt.“

Die Chakrensymbole sind meisterhafte Symbole, die in ihrer Vollständigkeit ein Ausdruck des Veda=Wissen sind, der Schriften aus denen sich die Hinduistischen Religionen stifteten. Avalon schreibt dazu: „Im indischen System korrespondiert die Gesamtzahl der Blütenblätter mit der Buchstabenzahl im Sanskrit-Alphabet {50/51} und die Blumenblätteranzahl irgendeines Lotos ergibt sich aus der Anordnung der subtilen ‚Nerven‘, bestimmt sich aus dem Arrangement der ihn rings umgebenden Nadis.“

Die ersten fünf Chakren differenzieren den Energiestrom, der entlang der Wirbelsäule von unten nach oben läuft. Ihre aus dem Sanskrit übertragenen Name sind: Mūlãdhãra-Chakra (Wurzel-Chakra), Svãdisthãna-Chakra (Nabel-Chakra), Manipūraka-Chakra (Sonnengeflecht-Chakra), Anãhata-Chakra (Herz-Chakra), Viśuddha-Chakra (Hals-Chakra). Das sechste Ãjñã-Chakra (Stirn-Chakra) liegt in der Mitte der beiden Stirnhöhlen, dem Sinus frontalis. Das siebente Sahasrãra-Chakra (Kronen-Chakra) ist oberhalb der Fontanelle lokalisiert und gilt bereits als Ausdruck für die Vereinigung mit dem höchsten göttlichen Prinzip.
Die Chakren unterscheiden die verschiedenen Qualitäten, deren innewohnenden Entwicklungsstufen auch Qualitäten der Reinigung beschreiben, die für den Prozess von Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung und letztendlicher Einheit mit der göttlichen Energie als entscheidend gilt.

Tabellarische Chakren Übersicht

 

Tabellarische Übersicht – Chakren

Numerisch

Symbolisch

Chakra

Deutsch

Inhaltliche Stichworte

Anzahl der Blütenblätter

7

Sahasrãra-Chakra

Kronen-Chakra

(Scheitel-Chakra)

Bewusstsein

Vollendung

Freiheit

Qualität Kosmos

6

Ãjñã-Chakra

Stirn-Chakra

(Drittes Auge)

Erkenntnis

Wahrnehmung

Konzentration

Qualität Geist

2

5

Viśuddha-Chakra

Hals-Chakra

(Kehlkopf-Chakra)

Verständigung

Kreativität

Ausdruck

Qualität Äther

16

4

Anãhata-Chakra

Herzchkra

Liebe

Dankbarkeit

Güte

Qualität Luft (Wind)

12

3

Manipūraka-Chakra

Sonnengeflecht-Chakra

(SolarPexus Chakra)

Macht/Ohnmacht

Emotionen

soziale Gestaltung

Qualität Feuer

10

2

Svãdisthãna-Chakra

Nabel-Chakra

(Sakral-Chakra)

Bewegungsenergie

Lebensfluss

Hingabe

Qualität Wasser

6

1

Mūlãdhãra-Chakra

Wurzel-Chakra

Überleben

Stabilität

Körperbewusstsein

Qualität Erde

4

 

Geisttier_Schwan

Cygnus olor. Höckerschwan

Wer hat nicht schon einmal von Tieren geträumt und sich gefragt warum er gerade von dem bestimmten Tier geträumt hat. Wenn es dann noch in der Alltagswelt auftauchte, als reales Tier oder Bild, so schien die Seele daran beteiligt zu sein. So ging es mir vor 20 Jahren, als ich von einen Schwan träumte, der im Eis eingefroren war. Damals erhielt ich einen Text zu der Schwanenkraft. Es war die Verheißung auf eine erkenntnisreiche Entschleierung, die den Durchbruch zu Licht und Erleuchtung ebnete. Begegnungen mit der geistigen Kraft von Tieren bieten keine schnelle Lösung, vielmehr Hinweise und Zeichen, denen jeder zu Folgen frei ist.

Höckerschwäne lieben seichte Gewässer und die Flachwasserzonen der Flüsse. Bei Ihrer Nahrungssuche, durch Gründeln, sorgen sie bedeutend für die Sauberkeit der Gewässer, weil sie viel Faulschlamm aufnehmen. Ein erwachsener Höckerschwan, mit einem Gewicht von 13 Kilo und einer Flügelspannweite von über 2m, gehört zu den imposanten Vögeln der Erde. Höckerschwäne leben monogam. Während ihrer Brutzeit sind sie besonders wehrhaft. Füchse, Marder und Greifvögel jagen meist Jungvögel. Menschen hingegen üben Vandalismus an Schwanennestern aus. In Deutschland, um die Jahreswende, darf der Höckerschwan für drei Monate noch gejagt werden. Schwäne, die ihren langjährigen Lebenspartner verlieren, gehen erst nach einer Zeit der Trauer wieder auf neue Partnersuche. Ihre anmutige Trauer berührt. Manchmal wollen sie sich nach dem Verlust des Partners das Leben nehmen. Um dieser Gefühlstiefe willen, führt die Schwanenkraft in die Liebe. Dabei kann Schwanenkraft dem Mondlicht gleichen, die dunklen Seiten seiner Selbst zu beleuchten. Es gilt in der Tiefe den Faulschlamm zu klären. Der geistige Schwan verheißt dem Menschen, dass sich seine Gefühlswelt vollenden und durch-lichten wird. In der Weise, wie er selbst, in seinem Inneren, zu vollendeter Schönheit heranwächst.

 

Cygnus olor. Mute swan

Who has not dreamed of animals and wondered why he has just dreamed of the particular animal. When it appeared in the everyday world as a real animal or image, the soul seemed to be involved. This is how I felt 20 years ago when I dreamt of a swan frozen in the ice. At that time I received a text on the Swan Force. It was the promise of an insightful unveiling that paved the way to light and enlightenment. Encounters with the spiritual power of animals do not offer a quick solution, but rather hints and signs that everyone is free to follow.

Mute swans love shallow waters and the shallow water zones of rivers. In their search for food, by gobbling, they significantly ensure the cleanliness of the waters, because they absorb a lot of digested sludge. An adult mute swan, with a weight of 13 kilos and a wingspan of over 2m, belongs to the impressive birds of the earth. Mute swans live monogamously. During their incubation period, they are particularly defensive. Foxes, martens and birds of prey usually hunt young birds. Humans, on the other hand, vandalize swan’s nests. In Germany, around the turn of the year, the Mute Swan may still be hunted for three months. Swans who lose their long-time partner only go on the search for a new partner after a period of mourning. Her graceful grief touches. Sometimes they want to take their own life after losing their partner. For the sake of this depth of feeling, the swan power leads into love. Swan power can resemble the moonlight, illuminating the dark sides of its self. It is necessary to clarify the digested sludge in the depth. The spiritual swan promises man that his world of emotions will be completed and cleared. In the way that he himself, in his inner being, grows up to perfect beauty.